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44. Überregionale Scheckenclub-vergleichsschau
zum 100-jährigen
Jubiläum des Scheckenclub Bayern Sektion Schwaben
am 13./14. Oktober 2018
Katalog
44. Überregionale Scheckenclubvergleichs-schau 2018
katalog_1_56.pdf
PDF-Dokument [10.6 MB]

40. Landesverbands-Clubschau

am 3./4. November 2018

in der Reithalle

in 52156 Monschau-Mützenich, Kleinbüchel 20a

Der neue Standard

ist da !!!

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letzte Aktualisierung:

19. November 2018

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Gesamtbericht zur 44. Überregionalen Scheckenclubvergleichs-schau 2018

Zum 100-jährigen Jubiläum erstmals die „Überregionale“ ausgerichtet

 

Bayrische Scheckenclub-Sektion Schwaben, machte sich ein sehr gelungenes Geschenk!

 

Vom 12. bis 14. Oktober 2018 führte der Weg für 158 Aussteller mit ihren 1263 Punktschecken in die Gemeinde Königsmoos in der Nähe von Ingolstadt zur 44. Überregionalen Scheckenclub-Vergleichsschau. Schon die Anfahrt durch das größte Niedermoor Süddeutschlands mit den durch die Urbarmachung geprägten schnurgeraden und von Birken gesäumten Straßen war etwas Besonders und wird in Erinnerung bleiben. Allerdings sollten sich die Umstände, dass nämlich der bayrische Hauptclub seine Zusage für die Ausrichtung widerrief und die Sektion Schwaben als alleiniger Ausrichter nach vielen Gesprächen zwischen Arbeitskreis, verantwortungsbewussten Züchtern aus dem Verbandsgebiet und dem Vorsitzenden der Sektion Schwaben Richard Schuster auftrat, nicht unbedingt wiederholen. Anfängliche Skepsis wich rasch einem stark ausgeprägten Willen, das jährliche Highlight der Scheckenzucht einen angemessenen Rahmen zu verschaffen. Lieber Richard, ich glaube hier im Namen aller Aussteller und Gäste sagen zu dürfen, dass dir das mit deiner Mannschaft sehr gut gelungen ist. Die Ausstellung hat sich nahtlos in die Reihe der großartigen Veranstaltungen der letzten Jahre eingereiht. Herzlichen Dank! Die schmucke und absolut tiergerechte Halle des Geflügelzuchtvereins Donaumoos mit dem angrenzenden Vereinslokal war Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung und alle Züchter und Gäste konnten im Umkreis von ca.12 Kilometern untergebracht werden.

 

 

Neuer Standard schon „angekommen“!

 

Am Freitagmorgen lautete natürlich die spannende Frage: „Wie setzten die Obleute und Preisrichter den neuen Standard, der nicht einmal 14 Tage in Kraft war und bei den Punktschecken fundamentale Änderungen gebracht hatte, in der Praxis um?“ Bei der Überregionalen ging es weniger um die neu eingeführten „leichten Fehler mit höheren Punktabzügen“. Hier war man sich seitens der ZDRK Standard-Fachkommission und der Arbeitsgemeinschaft absolut einig, dass die hier beschriebenen Synonyme eher kleineren Schauen Aufrieb geben sollten. Dennoch… es wurde ein Tier mit einem Backenpunkt ausgestellt und absolut richtig mit einem höheren Punktabzug bewertet. Einige Male wurde auch das etwas übertriebenen Schaufertigmachen -sei es am Hals oder an den Zeichnungsmerkmalen- richtig und nach der Intension des neuen Standards im Fellhaar und im Pflegezustand geahndet. Einige Male erfolgte der Abzug jedoch auch nur in Position 3. Die Befürchtung, dass durch das neue Punktesystem das gute Fellhaar statt der „14“ nicht die „19“ bekommt und die prima Farbe statt der „10“ nicht die „15“ konnte ich nicht erkennen. Nun muss man aber auch festhalten, dass der überwiegende Teil der eingesetzten fünf Obleute und 20 Preisrichter Scheckenzüchter sind und den neuen Standard sicherlich leichter verinnerlichen konnten. Die nächsten Großschauen werden hoffentlich die Aufschlüsse bestätigen.

 

 

Attraktives Rahmenprogramm, ein Erfolgsgarant unserer Überregionalen

 

Als älteste „überregionale Veranstaltungsgemeinschaft“ war man von Anfang an interessiert, nicht nur eine schöne Tierschau zu präsentieren und eine „Tauschbörse“ auf höchstem Niveau zu schaffen. Vielmehr sollte Freude und Interesse geweckt werden, dass sich die Züchter und vor allem auch deren Partner kennenlernen und auch über die Schau hinaus Kontakte pflegen. Deshalb wird regelmäßig größter Wert auf das Rahmenprogramm mit gemeinsamem Ausflug und zwei gemeinsamen Abenden gelegt, wobei sich in den letzten Jahren zunehmend der Freitagabend -egal ob er nun Klönabend oder altbayrischer Abend heißt- an Bedeutung gewonnen hat. In diesem Jahr führte der Tagesausflug in das nahegelegene Neuenburg, das von der Donau und der historischen Altstadt geprägt ist. Eine Stadtführung brachte die Sehenswürdigkeiten mit Residenzschloss, Hofkirche und Schlosskapelle näher, wobei für viele Besucher die historische Staatliche Bibliothek nachhaltig in Erinnerung bleiben wird. Anschließend ging die Bustour in das Gartencenter Dehner in der Nähe von Donauwörth. Bei strahlendem Wetter luden vor allem die großartig angelegten Parkanlagen und Gewächshäuser mit unterschiedlich gestalteten Bereichen zum Bummeln ein. Der eine brachte etwas für seine Sinne und der andere eine schöne Blume oder Pflanze mit nach Hause bzw. mit in die Donaumooshalle, wo nach Rückkehr schon die Bewertungsurkunden an den Gehegen hingen. Schließlich begann schon um 18.00 Uhr der altbayrische Abend mit rund 200 Gästen. Knusprig gegrillter Schweinebraten mit Knödel und Sauerkraut war exakt das Richtige, um bayrische Gastlichkeit zu unterstreichen und der spätere Obstler mit Gestensaft aus heimischen Brauereien vereinte Schausieger und „Geschlagene“. Zweifelsohne sorgten aber die „Finkenstoana Alphornbläser“ mit ihrem Auftritt in der Dämmerung des Außengeländes für einen unvergesslichen Ohrwurm.

 

 

Eröffnung mit hochkarätigen und internationalen Gästen

 

Stolz und dennoch sichtlich bewegt konnte Sektionsvorsitzender Richard Schuster am Samstagmorgen eine große Schar von Ehrengästen und Züchtern begrüßen, die sich dicht gedrängt vor der Bühne der Ausstellungshalle eingefunden hatten und aufmerksam den einführenden Worten lauschten. Es war ihm eine besondere Freude, zunächst die Witwe des am 31.01.2018 verstorbenen „Clubpioniers“ Ottokar Drechsler mit einem Blumengebinde zu begrüßen. Im Gedanken an ihn wurde diese Schau auch als „Ottokar-Drechsler-Gedächtnisschau“ ausgerichtet. Ein besonderer Gruß galt dem Hausherrn der Ausstellungshalle, dem 1. Vorsitzenden des Geflügelzuchtvereins Heinrich Brand, der Lokal- und Fachpresse ebenso wie allen anwesenden Trägern des Goldenen Schecken-Ehrenrings. Landrat Roland Weigert hatte sich trotz des heißen Wahlkampfes in Bayern entsprechende Zeit genommen und überlies die Begrüßungsworte dem Bürgermeister Heinrich Seißler, der seine Gemeinde vorstellte und später auch die Schau eröffnete. International ging es zu als die Aufmerksamkeit auf Ladislav Vokolek, dem Präsidenten des tschechischen Scheckenclubs, Salvomir Obsut, dem Präsidenten des slowakischen Verbandes und Danil Graf dem Präsidenten der „Schweizerischen Vereinigung Kleintierzüchter und Eisenbahner“ gelenkt wurde. Gerald Fröse, Schriftführer im Verband bayrischer Rasse-Kaninchenzüchter überbrauchte die Grüße des Landesverbandes zum Jubiläum und Josef Steinack als bayrischer Hauptclubvorsitzender erinnerte an die Anfänge der Scheckenzucht in Bayern und den Neuaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg mit weit bekannten Züchtern wie Heinrich Kuhn und Ottokar Drechsler. Viele gemeinsame Schauen „mit den Schwaben“ waren für Ewald Dietz, Vorsitzender des Scheckenclubs Württemberg, Anlass, an zurückliegende Veranstaltungen zu erinnern. Schließlich wandte sich ZDRK-Präsident Bernd Graf an das internationale Publikum und blickte kurz auf die lange Geschichte der Rasse-Kaninchenzucht und die sich wandelnde gesellschaftliche Bedeutung zurück. Erfreut betonte er, dass Mitgliederschwund in den Clubvereinigungen kaum ein Thema sei. Lobend erinnerte er an die sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitskreis und der Standrad-Fachkommission zur Erarbeitung und Beschreibung der Standardtexte bei den Punktschecken-Rassen unter Beachtung des § 11b Tierschutzgesetz. Er wünschte den Ausstellern viele Fachgespräche zwischen den Gehege-Reihen und so zum „Marktplatz für Fachwissen“ würden.

Abschließend richtete der Leiter des Arbeitskreises Thomas Schmidt auch im Namen aller Aussteller lobende Worte an die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Ausstellungleitung, die unabdingbarer Garant für den Erfolg einer solchen Veranstaltung seien. Schließlich war es ihm vergönnt, die Laudatio auf den neuen Schecken-Ehrenringträger zu halten. Er erinnerte daran, dass dies die höchste Auszeichnung sei, die man für langjährige Verdienste um die Scheckenzucht erringen kann und seit 1999 vergeben werde. Ohne zunächst den Namen zu nennen hielt er die Laudatio. Der geehrte sei seit 1974 Mitglied in der Organisation und seit 1984 Club, verheiratet und habe zwei erwachsenen Kinder. Fast von Beginn an sei er bis heute Geschäftsführer und für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Bei bisher drei Überregionalen habe er verantwortlich im Ausstellungsleitungs-Team gearbeitet und auf der nächstjährigen Schau in Rheinberg sei er Ausstellungsleiter. 12 Jahre habe er als sehr engagiertes Vorstandsmitglied im Landesverband Rheinischer Rasse-Kaninchenzüchter gewirkt und sei dort für Öffentlichkeitsarbeit, Ausbildung und Schulung zuständig gewesen. Im Rahmen dieser Tätigkeit habe er auch zwei ZDRK-Tagungen mit organisiert. Zum 100-jährigen LV-Jubiläum hätte seine in Buchform erschiene Chronik große Beachtung gefunden, ebenso wie die Bundes-Rammlerschau in Rheinberg im Jahre 2011. Der Landesverband Rheinland habe ihm für seine besonderen Verdienste bereits zum „Altmeister“ ernannt. Obwohl er formell nicht mehr im Vorstand sei, unterstützte er nach wie vor regelmäßig den Landesverband, aber auch den heimische Kreisverband.  Ein weiterer wesentlicher Aktionsbereich sei seine Presseberichterstattung in der Kaninchenzeitung. Während er früher mehr über das Landesverbandsgeschehen geschrieben habe, erstrecke sich heute sein Engagement eher auf überregionaler Basis. So sei er regelmäßig auf Bundesschauen Rasse-Berichterstatter und den Überregionalen Scheckenclub-Vergleichsschauen widme er seit vielen Jahren einen Artikel, der regelmäßig nicht nur das Interesse in Scheckenkreisen finde. Ebenso seien seine Fachbeiträge speziell zu Scheckenrassen hoch angesehen. Auch als Züchter sei er trotz einer sehr kleinen Zucht erfolgreich. Neben rd. 20 Landesmeister- und Siegertiteln und fünf Bundessiegertiteln habe er auch auf den „Überregionalen“ bereits alle möglichen Auszeichnungen errungen. Schließlich wurde Werner Winkens auch als sehr beliebter Züchter beschrieben, der diese hohe Auszeichnung aufgrund seines umfassenden Engagements mehr als verdient habe. Aus aktuellem Grunde ergänzte schließlich Präsident Bernd Graf diese Laudatio, dass der Geehrte bei der Fassung des neuen Standards als Fachberater der Standard- Fachkommission bei den Scheckenrassen sehr engagiert beteiligt gewesen sei  und mit umfangreichem Schriftverkehr, vielen Emails und zahlreichen Telefonaten großen Anteil an der heutigen Version habe und die Änderungen mit Günter Möller auch auf der DPV-Tagung in Niefern vorgestellt habe.  

Völlig überrascht und natürlich auch gerührt von der Ehrung, bedankte sich Werner Winkens bei den Clubs und beim Arbeitskreis für dieses Votum, das seit zwei Jahren aufgrund einer demokratischen Abstimmung erfolgt und dadurch nochmals eine Aufwertung erhalten habe. Ferner galt der Dank seiner Frau, die seine Aktivitäten nicht nur akzeptiere, sondern voll unterstützte. Sodann erinnerte er an den ersten Ehrenringträger Heinz Andreas, der die Englische Schecken-Zucht wie kein anderer positiv beeinflusst habe und zu dem er damals als noch recht junger Züchter aufschauen durfte. Auch andere zumeist ältere Ehrenringträger seien inzwischen langjährige väterliche Freunde geworden. Mit Blick auf den Mitgliederschwund in der Rasse-Kaninchenzüchterorganisation hob er die Verantwortung seiner Generation hervor, sowohl junge Züchter motivierend an unser Hobby heranzuführen und die Lebensleistung der alten Zuchtfreunde durch gemeinsame Tiertransporte und Mitnahme zu Veranstaltungen zu würdigen. Die Tatsache, dass er als noch recht junger Züchter am heutigen Tage diese hohe Auszeichnung erhalten habe, müsse dies auch ein Anreiz für junge Leute sein, sich für die Rasse-Kaninchenzucht intensiv einzusetzen.

Im Anschluss gab es für alle Ehrengästen einen kleinen Sektempfang und Bernd Graf erläuterte den Interessierten anhand der Bewertungsurkunden die Rassekriterien.

 

 

Der Züchterabend

 

Am Samstagabend strömten aus allen Himmelsrichtungen rund 230 Besucher in den wunderschön dekorierten und festlich beleuchteten Saal der Gaststätte Dafner in Schönesberg. Zunächst wurde ein äußerst vielseitiges, reichhaltiges und sehr schmeckendes Buffet angeboten, das nach den Begrüßungsworten von Richard Schuster leider von Vielen etwas übermotiviert regelrecht gestürmt wurde. Schon während des Essens und vor allem zwischen den Programmpunkten sorgte ein Discjockey für Unterhaltungsmusik. Unverwechselbar und „typisch bayrisch“ waren die gekonnten Schuhplattler- und Holzhackertänze des Heimat- und Volkstanzvereins Rain. Die aus Funk und Fernsehen bekannten „De junga Oidbachna“ pflegten „tiefbayrischen Mundartgesang“ mit Akkordeon und Posaune und die Zuhörer mussten erkennen, dass eine Überregionale in Bayern nicht ausreicht, jeden Dialekt zu verstehen. Natürlich wurden in zwei Blöcken auch die Hauptpreisträger der Schau geehrt, ebenso wie die Jubiläumspreisträger der Sektion Schwaben. Auch die Tanzfläche wurde beinahe so rege aufgesucht wie die Theke, und die feucht fröhliche gute Stimmung hielt bis nach Mitternacht an.

 

 

Ehre wem Ehre gebührt, die „hohen Preise“

 

Die Clubmeisterschaft als Mannschaftswertung auf die besten 12 Tiere eines Clubs ging an die Zuchtfreunde aus Hannover (1.169,5), punktgleich gefolgt von Westfalen und Bayern (1.167,5) und Baden und Württemberg-Hohenzollern (1.166,5). Die beste Gesamtleistung eines Züchters, vergeben auf 6 Tiere, zeigte Jens Jadischke (RSch, 584,5), gefolgt von Michael Löhr (ESch, schw-weiß, 584,5), Erik Büscher (ESch, schw-weiß, 583,5), Wolfgang Knuth (ESch, schw-weiß, 582,5) und Jörg Stünkel (KlSch, schw-weiß, 582,5). Unter den gleichen Kriterien wurden fünf Ottokar Drechsler Gedächtnispreise an folgende Züchter verliehen: Marielle Lengert (ESch, thü-weiß, 582,5), Ralf Conzelmann (DRSch, schw-weiß, 582), Franz Josef Neumann (DRSch, schw-weiß, 582,0), Stefan Rottauscher (RhSch, 582,0) und Hans Peter Kähling (DRSch, schw-weiß, 581,0).  Letzterer zeigte mit 98,0 Pkt. auch den besten Rammler der Schau und die beste Häsin hatte Jens Jadischke  (98,0 Pkt.).  Die Rassemeister und -sieger werden im weiteren Bericht genannt.

 

Rassekritik:

 

Im Folgenden versuche ich neben der eigentlichen „Rassekritik“ auch die eine oder andere Änderung des Standards hervorzuheben, damit die Neuerungen vertrauter werden.

 

Deutsche Riesenschecken

Die Deutschen Riesenschecken, schwarz-weiß, haben sich mit Beschickungszahlen jenseits der 200er-Marke (in diesem Jahr 229) zur deutlich beliebtesten Rasse und auf hohem Niveau etabliert. Selbst der extreme Sommer mit langen heißen Perioden tat dem kaum Abbruch und selbst Tiere von April übertrafen die 6 kg deutlich. Dennoch ist unbestritten, dass gut 7 kg angestrebt werden sollten, um den gewünschten Typ des Riesenkaninchens zu verkörpern. Dies stellt „durch die Bank“ und erst recht in der Spitze überhaupt kein Problem dar. Eng mit der Körperlänge verbunden ist auch die anstrebenswerte Ohrenlänge von 17 cm und mehr. Die Länge ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite sollte die kräftige Struktur und die V-förmige Tragweise angestrebt werden. Letzteres kann in der Breite noch verbessert werden. In gleichem Maße gilt dies für die Läufe und vor allem für den gewünschten kurzen Auftritt. In Position 2 sah man die besten Tiere in der Zucht von Franz Josef Neumann (3x19,5). Prima Gewichtsrahmen und tolle Ohrstrukturen mit einer Länge von bis zu 19 cm waren eine Augenweide. Seine Siegerhäsin setzte dem noch mit einem 19,5er Fellhaar und 98 Pkt. die Krone auf. Mit 485,5 Pkt. behauptete er sich knapp vor Hans Peter Kähling, der mit 485,0 Pkt. folgte und Ralf Conzelmann mit 484,5 Pkt. In diesen beiden Zuchten waren ähnliche äußerst positive Merkmale ausgeprägt. So wurde das beste Tier von Hans Peter Kähling auch zum besten Rammler der Schau gekürt und war mit 98 Pkt. einfach nur eine „Granate“ - herzlichen Glückwunsch zu so einem Spitzentier! In diesem Zusammenhang darf auch der Siegerrammler von Karl Heinz Mielich mit 97,5 Pkt. genannt werden. Im Fellhaar zeigten die Preisrichter -im Übrigen in allen Rassen- großes Fingerspitzengefühl und beurteilten die witterungsbedingt kaum fertigen Tiere an ihren besten Stellen, so dass in der Regel die „18,5“ bzw. „19“ vergeben wurde, wobei auch hier den Tieren von Franz Josef Neumann die besten Noten erteilt wurden. An dieser Stelle ist zum Rassewert einmal anzumerken, dass dieser mit dem neuen Standard grundsätzlich für alle Punktscheckenrassen möglichst angeglichen worden ist und es mit Ausnahme der ESch nur noch eine gewünschte Seitenfleckenzahl gibt, nämlich 4 bis 9. Ferner wurde die gewünschte Größe der Seitenflecken realistisch an die Körpergröße der Rasse angepasst und 1:1 auf die Aalstrichbreite übertragen. Bei Durchsicht der Tiere fielen mir in vielen Zuchten ausgesprochen gute Kopfzeichnungen auf. Tiere mit „Spritzern“ sieht man eigentlich in allen Scheckenrassen auf diesem Ausstellungsniveau fast nicht mehr. Hin und wieder waren die Augenringe etwas grob. Dennoch wurde zu Recht im Schnitt die 14,5 vergeben. In der Rumpfzeichnung wird die Vergrößerung der Spanne der gewünschten Punkteanzahl sicherlich auch eine Erleichterung darstellen. Augenmerk sollte deshalb eher Wert auf die etwas bessere Verteilung auf den Schenkeln gelegt werden. Insgesamt wurden immerhin sieben Tiere ist einer 15 herausgestellt. Ein Tier von Jens Jadischke hatte die „15/15“ in Kombination der Pos. 4 und 5. Farblich gibt es kaum noch etwas zu verbessern. Besonders gefielen mir diesbezüglich die Tiere von Ralf Conzelmann. Neben den Genannten stellte die ZGM Holzer/ Schneider drei v-Tiere, Walter Gruber, Alfred Freudemann, Werner Magg und Michael Völkl je zwei v-Tiere und Jens Jadischke, Holger Dahlem, Ludwig Maier, Christian Höger, Manuel Niedermaier, Mario Pfeifer, Andreas Sensch je ein v-Tier aus.

 

39 Rassevertreter bei den Deutschen Riesenschecken, blau-weiß, stellten leider einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr dar, was wohl auch qualitativ vielleicht daran gelegen hat, dass die beiden Erstplatzierten des Vorjahres fehlten. Dennoch, was in der Spitze geboten wurde, war vom Feinsten und wenn ich im vergangenen Jahr schrieb, dass ich in Wallmerod die wohl besten Rassevertreter seit Jahren gesehen habe, hatte sich dieses Niveau stabilisiert. Wer z.B. den Siegerrammler (97) von Hermann Abeling mit 7,5 kg und einem geradezu „gewaltigen“ Kopf mit einem 19er Ohr sowie die in allen Positionen sehr schöne Siegerhäsin (97) von Ewald Dietz gesehen hat, wird erkennen, was für ein Potential vorhanden ist. Es fehlt lediglich an der breiteren Aufstellung des Farbenschlages. In der Meisterschaft setzte sich Ewald Dietz mit 483,0 Pkt knapp gegenüber Marcus Kling mit 482,0 Pkt. durch. Einige Tiere von Ewald Dietz überzeugten auch mit tollen Zeichnungsmerkmalen wie kleinen Augenringen und Backenpunkten und freistehenden Seitenflecken. Dagegen hatten die Tiere von Marcus Kling die etwas sattere Farbe, sicherlich auch hervorgerufen durch die etwas gröberen Zeichnungsmerkmale. Diese Wechselwirkung muss man in der Scheckenzucht einfach in Kauf nehmen. Obwohl die Tiere des Drittplatzierten Robert Hack (479) formlich und in der Rumpfzeichnung etwas abfielen, setzten sie im Fellhaar den Maßstab. Dieses ist gerade bei den Punktschecken ein sehr sehr wichtiges Kriterium, damit die Zeichnungsmerkmale deutlich und abgegrenzt in Erscheinung treten. Im alten Standard waren die Formulierungen in den einzelnen Rassen noch unterschiedlich. Nunmehr wurde für alle Rassen eine -so glaube ich- sehr gute einheitliche Formulierung gefunden: „Das Fellhaar ist dicht und gleichmäßig. Die in Relation zur Fellhaarlänge wenig überstehende Begrannung ist fein und gleichmäßig.“ Die sehr gute Rassedarstellung wurde durch ein v-Tier von Christian Högler abgerundet.

 

Mein positives Resümee der nicht so verbreiteten Farbenschläge bei Deutschen Riesenschecken setzt sich bei den 36 havannafarbig-weißen Rassevertretern fort. Der Gewichtsrahmen entspricht inzwischen dem des schwarz-weißen Farbenschlag und 7,5 kg sind stark verbreitet. Auch Körperform und Bau und vor allem Stellung waren eine Augenweide. Die kräftigen Läufe und prima strukturierten Ohren waren vielfach einfach nur Klasse. Ich meine, noch nie auf einer Überregionalen von einem Züchter zwei „97,5er“ gesehen zu haben und dies mit je einer „15“ in der Rumpfzeichnung. Tolle Leistung, Thomas Grabner! Natürlich machte eines der Tiere mit 8 kg Gewicht auch den Sieger. Als erster Rassemeister erzielte er mit 481,5 Pkt. Das gleiche Ergebnis hatte Walter Gutheber als Zweiter. Seine Tiere standen dem vor allem in der Breite nicht nach und seine Siegerhäsin (97) imponierte mir typmäßig… auch beim Fotografieren! Mit 479 Pkt. und einem v-Tier folgte Thomas Hengeler auf dem dritten Platz. In der Kopfzeichnung mit den im neuen Standard klar gegliederten Zeichnungsmerkmalen Schmetterling, Augenringe, Backenpunkte und Ohrenzeichnung gibt es jedoch noch vergleichsweise deutliches Verbesserungspotential, denn nur zwei Tiere erhielten hier die volle Punktezahl. Vor allem der gleichmäßig breit geforderte Augenring sollte noch gefestigt werden. Andererseits beeindruckten bis auf ganz wenige Ausnahmen die Tiere mit intensiver dunkelbrauner und mit gutem Glanz versehener Farbe. Thomas Hengeler stellte auch noch zwei homozygote DRSch, havannafarbig aus, die 94,5 bzw. 96 Pkt. machten.

 

Rheinische Schecken

Als Rheinländer freut es mich sehr, wieder eine tolle, 130 Tiere umfassende Konkurrenz bei den Rheinischen Schecken gesehen zu haben. Vor allem ist dies dem Zusammenwirken von Fellhaar und Farbe geschuldet. Hier hat sich in den letzten drei/vier Jahren eine tolle Entwicklung zum Vorteil der Rasse vollzogen. In diesem Zusammenhang ist mir natürlich auch aufgefallen, dass einer der „Väter“ der Rasse, nämlich unser geschätzter Ehrenringträger Heinz Öhrlich auf dieser Schau sieben Tiere mit einem 19er Fellhaar und ein Tier mit einem 19,5er Fellhaar ausstellte. Da sollte doch noch jemand sagen, dass sich „alte Bäume nicht verpflanzen“ lassen!? Ein Merkmal, das im alten Standard völlig überholt war, war die Forderung nach einer (nur) gelben Farbe. In der überwiegenden Zahl der Zuchten sieht man heute „satte“ Gelbtöne, so dass folgerichtig die neue Formulierung lautet: „Die gelbe Zeichnungsfarbe kann von hellem Gelb bis zu sattem Gelbrot variieren, wobei die satte Farbvariante angestrebt werden sollte.“ Wichtig ist aber auch noch der Nachsatz, dass je heller der Farbton ist, die Wildfarbigkeitsabzeichen umso deutlicher zum Vorschein kommen. Auch die Forderung nach einem annährend gleichen Anteil der schwarzen und gelben Farbe ist neu in allen Scheckenrassen mit Dreifarbigkeit vereinheitlicht. Mit diesen Merkmalen setzten die Tiere von Jens Jadischke Maßstäbe. Kein anderer Aussteller, schaffte 8x die „15“ in der Farbe und zusammen mit 8x 19er Fellhaar waren seine Tiere diesbezüglich eine Klasse für sich. Wenn dann noch Körpeerform, Typ und Bau passen, darf auch schon mal völlig zu Recht ein „98,5“ für das bestes Tier der Schau vergeben werden. Mit grandiosen 487,5 Pkt. wurde er ferner nicht nur erster Rassemeister, sondern belegte auch in der Gesamtwertung den ersten Platz mit 584,5 Pkt. Ferner machte seine Siegerhäsin auch noch stattliche 98 Pkt. Keineswegs „verblassten“ dahinter andere Zuchten! Rosemarie Schrapp kam als Zeitplatzierte ebenso wie Stefan Rottauscher als Drittplatzierter auf tolle 485 Pkt. Auch hier wurde in beiden Zuchten die Basis über die Positionen 2 und 3 gelegt. Allerdings bevorzugt Jens Jadischke den etwas gestreckteren Rassetyp. Die Kopfzeichnung ist in vielen Zuchten gefestigt und fast alle Tiere erzielten die „14,5“ oder „15“. Bei der Rumpfzeichnung ist das schon deutlich anders und man stellt noch recht häufig Abstufungen für etwas grobe und seltener für leichte Seiten fest. Die „15/15“ als Traumnote wurde nur in den drei Spitzenzuchten insgesamt fünfmal erzielt. Aber auch Züchter wie Andre Fink, Gerhard Sparboth und Frank Holz erzielten mit zwei v-Tieren und Patrik Leist, Winfried Kalowski und Hans-Dieter Waldraff mit je einem v-Tier hervorragende Ergebnisse.  

 

Kleinschecken

Bei 133 Kleinschecken, schwarz-weiß, setzten sich die Zuchten durch, die auch in den vergangenen Jahren führend waren, wobei ich da nicht unbedingt nur die drei Erstplatzierten sehe. Auch jemand, der stets ein/zwei v-Tiere stellt, ist ein nach meiner Anschauung „Führender“. Eine Diskussion um den Gewichtsrahmen möchte ich nicht mehr führen, weil sich die Arbeitsgemeinschaft mit großer Mehrheit für die Beibehaltung des Rahmens bis 3,75 kg ausgesprochen und die ZDRK Standard-Fachkommission sich aus wohl überlegten Gründen dem angeschlossen hat. Insofern suggeriert der Artikel in der Kaninchenzeitung Nr.8/2018 Seite 22/23 mit einer Forderung nach Tieren von 3,8 bis 3,9 kg und großen Seitenflecken allenfalls die Meinung einer Minderheit. Dass gedrungene Tiere mit kurzem Kopf, kräftigen Läufen und Seitenflecken von ca. 2 cm Durchmesse im ZDRK stark verbreitet und stabilisiert sind, konnte man hinreichend bei vielen Züchtern und Zuchten sehen, die sich an der diesjährigen „Überregionalen“ beteiligten… auch bei Denjenigen, die sich regelmäßig an den lobenswerten Scheckenfreundschaftstreffen in der Slowakei und in Tschechien beteiligen! Bei den Kleinschecken sehe ich eher das Problem, dass in einigen Zuchten das etwas lange Fellhaar kräftige Kopf- und Ohrstrukturen sowie Läufe vortäuscht. Jedenfalls gefielen sowohl dem Obmann als auch den Preisrichtern sehr viele typvolle Kleinschecken mit vielfach ausgezeichneten Rassemerkmalen, sodass für die Erstplatzierten Jörg Stünkel (486 Pkt.), Jürgen Hansert (485 Pkt.) und Anne Feegers (484,5 Pkt.) auch tolle Punktezahlen zustande kamen. Dabei zeigte der Siegerrammler von Jörg Stünkel als einziges Tier in der Konkurrenz eine 19,5 in Pos. 2. Während die Tiere der beiden Erstplatzierten leichte Vorteile in Pos. 2 hatten, zeigte Anne Feegers farblich die schönsten Tiere. Hervorzuheben ist ferner, dass alle drei Züchter je 2 Tiere mit einer 15er-Seite hatten. Das war schon Klasse! Ebenso gut gefielen mir die Tiere der ZGM Schreiber mit großen Stärken in „Form und Fellhaar“ (1x 97,5 und 1x 97 Pkt.). Darunter war auch die hochfeine Siegerhäsin. Ferner kamen zwei v-Tiere von Alfred Menzel und je ein v-Tier hatten Kurt Vierheller und Eckard Sattler. Die Rasse abschließen möchte ich nicht ohne Anmerkung zu einem einzigen Tier auf der ganzen Schau, dass mit einem der im neuen Standard formulierten „Leichten Fehler mit höherem Punktabzügen (2,0 Pkt. oder mehr)“ bestraft wurde. Persönlich habe ich nicht damit gerechnet, dass ein solches Tier auf einer solchen Schau ausgestellt würde. (PS.: Ich habe den Züchter aber auch nicht gefragt, ob er dies übersehen hatte!?).

 

46 Kleinschecken, blau-weiß, boten eine quantitativ und qualitativ gute Konkurrenz, obwohl der Gewinner der letzten beiden Jahre nicht am Start war und auch nur ein v-Tier vergeben wurde. Als Schwachpunkt musste man ausweislich der Bewertungsergebnisse die Pos. 2 ausmachen. Teilweise waren die Tiere etwas schmal und auch nicht immer abgerundet. Auch die Ohrstruktur ließ in einigen Zuchten etwas zu wünschen übrig. Formlich schnitten die Tiere des Drittplatzierten Franz Holz (480,5) noch am besten ab und auch beide Sieger der ZGM Michaelis und von Jürgen Hansert überzeugten mit je 97 Pkt. und 19/19 in „Form und Fell“. Das Fellhaar wurde hingegen auf breiter Ebene von seiner besten Seite gezeigt und in den Zuchten von Sonja Biesinger und der ZGM Michaelis sah man durchgängig bei allen Tieren die „19“. Darüber hinaus machte ein Tier von Alfred Menzel gar 19,5 in dieser Position. Auffallend -und zwar positiv- war für mich ferner in der Zuchtlinie Michaelis die Einheitlichkeit der Zeichnungsstruktur. Zwar waren einige Tiere in den Augenringen und auch in den Seitenflecken eine Nuance zu grob, hatten aber keine nennenswerten Fehler bei satter Farbe. Das war eine rundum schöne Vorstellung, die mit 482,0 Pkt. und dem ersten Platz belohnt wurde. Jürgen Hansert hatte über alle Positionen gesehen die ausgeglichensten Tiere und kam mit 481 Pkt. auf den zweiten Platz. Farblich erschienen die blau-weißen KlSch stark verbessert. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass im neuen Standard ausdrücklich weiße Grannenhaare, die angrenzend an den Zeichnungsmerkmalen in diese hereinragen, keinen Fehler darstellen. Dies ist eine Entscheidung im Sinne des Tierschutzes und macht Schaufertigmachen in den Übergangsbereichen zwischen Grund- und Zeichnungsfarbe nicht mehr erforderlich.

 

Mit 49 Kleinschecken, havannafarbig-weiß, hat dieser Farbenschlag einen festen Züchterstamm gefunden, der seit Jahren scheinbar „unantastbar“ von Michael Löhr und Jörg Stünkel dominiert wird. Mal was dieser vorne, mal jener. Dagegen war der dritte Platz stets „umkämpft“. Die genannte Reihenfolge auf den ersten beiden Plätzen hat sich auch in diesem Jahr bestätigt. Michael Löhr erzielte 484 Pkt. und Jörg Stünkel 483,5 Pkt. und der dritte Platz wurde diesmal mit 483 Pkt. von Armin Sirth belegt, so dass man durchaus von einer engen Konkurrenz sprechen durfte. Auch einige der anderen Aussteller hatten zumindest ähnlich gute Tiere bzw. nur nicht fünf gleichwertige. So gefielen mir die vier von Alfred Menzel ausgestellten Tiere mit Bestnoten im Fellhhaar. Josef Firk hatte einige Tiere mit tollen Rumpfzeichnung (3x15) und die ZGM Regen/Bötz durfte mit der Bewertung in den Pos. 2 und 3 zufrieden sein. Die Grundeigenschaften der Tiere der beiden Spitzenreiter haben sich in den letzten Jahren kaum geändert. Nach wie vor hat Jörg Stünkel die etwas voluminöseren Tiere mit etwas besseren Typen. An der Spitze stand hier in diesem Jahr sein Altrammler mit einer 19,5 in Pos.2, der mit 97,5 Pkt. auch den Sieger machte. Hingegen hatten die Tiere von Michael Löhr mit 7x 15 in der Kopfzeichnung ein herausragendes Merkmal und die Aalstriche waren vom Feinsten. Auch die Tiere von Armin Sirth hatten eher ihre Stärke in Form und Fell und sein v-Tier war im Rassewert ganz prima. Insgesamt sehe ich die Rasse breiter und besser aufgestellt als noch vor Jahren!

 

Englische Schecken

Nein, es war kein Geschenk an die Rasse des Jahres 2018! Die Klasse der 138 Englische Schecken, schwarz-weiß, war für den Betrachter begeisternd und beeindruckend. Das galt einerseits für die absolute Spitze, andererseits aber auch für mindestens sechs bis sieben andere Zuchten. Wie sagte mir ein Züchter: „Da hätte man von den 138 Tieren ja kaum ein Tier daheim lassen können.“ Insgesamt erzielten 35 Tiere oder rd. 25% ein vorzügliches Prädikat, wovon 19 Tiere auf die drei Erstplatzierten entfielen. Man darf auch lobend feststellen, dass Preisrichter und Obmann „Linie behielten“ und wenn eben vier oder fünf herausragende Tiere nacheinander auf den Tisch kamen, lag die Entscheidung nur zwischen 97 und mehr. Dies traf in erster Linie zu, als die Tiere von Michael Löhr, Erik Büscher und Wolfgang Knuth bewertet wurden. In dieser Reihenfolge wurde auch die Meisterschaft mit 487,5 bzw. 486,5 und 485,5 Pkt. entschieden. Aus der Ferne über vier Preisrichtertische betrachtet, sah man häufig fantastische Typen mit einem tollen etwas höheren Stand (neu im Standard), was unstrittig den leicht gestreckten Körper betont und die Ästhetik der Rasse steigert. Dennoch wurde auch hier sehr wohl differenziert, denn nicht einer der Spitzenzüchter erhielt durchgängig die „19“ in Position 2 und im Fellhaar schaffte dies „nur“ Wolfgang Knuth, der ohnehin seit Jahren hier Maßstäbe setzt. Hier hat Michael Löhr prima „nachgelegt“ und seine Tiere zeigten fantastische Farbe auf der Blumenoberseite. In der Kopfzeichnung wurde zu Recht vielfach die „15“ vergeben, denn wo keine Fehler sind sollte man sie auch nicht suchen oder 14,5 ohne Anmerkung schreiben. Hier hoben sich die Tiere von Erik Büscher noch etwas aus der breiten Klasse ab. Zu erwähnen ist aber auch, dass die Preisrichter in dieser Gruppe natürliche Erscheinungsformen wie z.B. den kleinen Stirnbüschel und ein paar Grannenhaare in den Übergangsbereichen standardgerecht akzeptierten. In der Rumpfzeichnung zeigten alle drei Züchter tolle Tiere mit leicht gewölbten und fein punktierten Ketten, die nahtlos in die Seitenflecken übergingen (…im neuen Standard im Gesamtbild zutreffend „dem Füllhorn ähnelnd“ beschrieben). Lenden und Schenkel waren auch ohne Häufung und ohne Lücken gleichmäßig punktiert, was in anderen Zuchten noch einige Problem darstellt. Beeindruckend war, dass bei solch relativ feiner Punktierung die gewünschte Aalstrichbreite von etwa 2 cm gefestigt war und die farblichen Anforderungen erfüllt wurden. Durchsetzte Ohrränder oder melierte Blumenoberseiten hatten auch in anderen guten Zuchten Seltenheitswert, so dass in Farbe fast regelmäßig die „14,5“ bzw. „15“ stand. Nicht verwunderlich ist, dass bei einem solchen Zuchtstand die beiden Siegertiere in fester Hand der Genannten waren. Die Siegerhäsin kam mit einer 19,5 in Pos.2 und 97,5 Pkt. von Erik Bücher und der Siegerrammler ging mit stattlichen 98 Pkt. an Michael Löhr. Mit mehr oder weniger deutlichem Abstand zu diesen Zuchten konnten die Tiere von Werner Winkens (3x v), Hermann Schophuis, Franz-Josef Temme und Franz Parsch (je 2x v) und Jean-Claude Kormann, Konrad Leibold, Louis Sonnabend, Florian Köbert, Dietmar Klotzschke, Jürgen Oßwald, Erik Mücke mit je einem v-Tier mithalten. Klaus Wenzel stellte zwei homozygote Tiere mit 95,5 und 96,5 Pkt.

 

Meine prima Eindrücke von der Entwicklung der 80 Englischen Schecken, blau-weiß, in den beiden letzten Jahren setzten sich nach einem vorangegangenen „Durchhänger“ zweifelsohne fort. Dies gilt vor allem für die farbliche Stabilisierung bei verbreitet hervorragenden Fellhaareigenschaften. Immerhin erhielten rd. 70 % der Tiere eine 19 in Pos. 3 und nur drei Tiere erhielten Abzüge von 1,5 Pkt. für leichte Durchsetzungen der Zeichnungsfarbe. Wie eigentlich bei allen Farbvarianten der Englischen Schecken gab es auch bei den blau-weißen Tieren keine Probleme, den Gewichtsrahmen von 2,5 bis 3,25 einzuhalten. Zu erwähnen ist allenfalls -und dies als Rat für Diejenigen, die glauben, einige 100 Gramm „aufpacken“ zu müssen- sollten sich die großrahmigen, kräftigen und farbintensiven Tiere von Michael Weimer anschauen. In Kombination von „Form und Fell“ erzielten die Zuchten von Eberhard Krüger, dicht gefolgt von der ZGM Turk/Heidemann, die besten Ergebnisse und belegten schließlich mit jeweils 482,0 Pkt. auch den zweiten und dritten Platz in der Rassemeisterschaft. Etwas überrascht war ich beim Blick auf die Bewertungsurkunden, dass nicht ein Tier aus beiden Zuchten eine 15er Kopfzeichnung machte. Andererseits sah man die Bestnote hierfür sechsmal bei Marielle Lengert, deren Tiere zweifelsohne im Rassewert ihre Stärke zeigten. Sie verteidigte damit ihre Rassemeisterschaft aus dem Vorjahr mit 483,5 Pkt. Auch die Siegerhäsin kam mit 97 Pkt. aus ihrer Zucht. Der Siegerrammler von Philippe Metzger zeigte vorzügliche Zeichnungsmerkmale und gefiel auch als Typ, so dass er mit 97,5 Pkt. das beste Tier der Konkurrenz war. Tiere mit einer 19,5 in Pos. 2 stellten ferner Marc Wachter und Michael Weimer obwohl beide Tiere aufgrund eines relativ schwachen Rassewertes nur auf 96 Pkt. kamen. Dies verdeutlicht aber dennoch, welches Basispotential in diesem Farbenschlag steckt.

 

Die thüringerfarbig-weißen Englischen Schecken erlitten mit 64 Rassevertretern in diesem Jahr einen deutlichen zahlenmäßigen Einbruch von rd. 20%. Der Qualität tat das jedoch keinen Abbruch. Wie schon im blau-weißen Farbenschlag setzte auch hier erstmals Marielle Lengert Maßstäbe und wurde überlegen Rassemeister mit stattlichen 486 Pkt. Erstaunlich - und dies spiegelt das Ergebnis bei den blau-weißen Tieren- bei sehr guten Fellhaareigenschaften mit fantastischen Kopfzeichnungen und im Übrigen sehr gutem Rassewert. Ihr Siegerrammler wurde darüber hinaus als einziges Tier mit einem 19,5er Fellhaar hervorgehoben. In Position 2 gibt es seit Jahren in Westfalen prima Zuchten und dies wurde nun wieder in erster Linie von Siegfried Gottschlich unterstrichen, der mit 483,5 Pkt. zweiter Rassemeister wurde und mit 97,5 Pkt. die Siegerhäsin stellte. Da standen die Tiere von den punktgleichen Reinhold Ellenberg und Andre Kirchhoff mit je 483 Pkt. auf dem dritten Platz kaum nach. Die Seitenzeichnung sollte entsprechend der Forderung nach einzelnen freistehenden Punkten noch etwas mehr Beachtung geschenkt werden. Der Aalstrich war hingegen prima ausgeprägt. Auch farblich kamen die gelbbraun gezeichneten Tiere ganz gut weg und etwas dunkle oder helle Tiere kamen weniger vor als Tiere, die den entsprechenden rußartigen Anflug nicht auseichend an den Körperstellen zeigten, an denen der Thüringer seine Abzeichen hat. Im Übrigen wurde der konkrete Verweis auf den Thüringer auch neu im Standard aufgenommen, damit man sich den erwünschten „Farbverlauf“ auch besser einprägen kann.

 

Sehr unglücklich empfand ich, dass die Englischen Schecken, dreifarbig, die mit 38 Tieren vertreten waren, auf zwei Preisrichtergruppen verteilt waren. Sicherlich hätte doch kein Preisrichter etwas gesagt, wenn er 4 oder 5 Tiere mehr bekommen hätte. So bestand zumindest ein Kritikansatz für eventuelle unterschiedliche Anschauungen. Zunächst ist erfreulich festzuhalten, dass durch einen zusätzlichen Aussteller gegenüber den Vorjahren die Tierzahl leicht gesteigert werden konnte. Dies tut der Rasse gut! In „Form und Fell“ waren die Tiere von Thomas Schmidt ganz große Klasse und erzielten 7x 19/19. Noch besser gefiel mir allerdings die intensive gelbrote Farbe, die übrigens auch seine Siegerhäsin (97 Pkt.) auszeichnete. Mit insgesamt gleichwertigen Tieren, die allerdings hier und da durch einen positiven „Ausreißer“ wie einem 19,5er Fellhaar und einer 15/15/15 im Rassewert bestachen, wurde Hermann Höflich punktgleich Zweiter. Ferne zeigte er noch einen 97,5er, der allerdings nicht Sieger wurde. Dies war schließlich Philippe Eckstein vergönnt. Seine Tiere hatten vergleichsweise im Rassewert ihre Stärken ohne in Form und Fell zu enttäuschen. In den letzten Jahren gab es meines Erachtens auf diesem hohen Niveau in der Spitze noch keine Konkurrenz. Dadurch hatten es die anderen drei Zuchten natürlich recht schwer, wobei vor allem in der Rumpfzeichnung die Unterschiede schon recht deutlich wurden.

 

Zwergschecken

Im Zuge der Überarbeitung des neuen Standards ist das Normalgewicht von 1,4 bis 1,9 kg um 100 g im Sinne der deutlichen Abgrenzung von den Typenzwergen und zur Abbildung der vorhandenen breiten Streuung in den Zuchtlinien erhöht worden. Zwangsläufig wurde auch das Höchstgewicht von 1,9 auf 2,0 kg erhöht und auch bei der idealen Ohrenlänge hat man zwangsläufig mit einer Spanne von 6,0 bis 7,5 cm einen relativ großen Rahmen vorgegeben. Damit ist auch eine optische Anpassung an die unterschiedliche Körperfülle gewährleistet.

 

Mit 95 Rassevertretern wurden gegenüber dem schwachen Vorjahr mehr als 50% Zwergschecken, schwarz-weiß, ausgestellt. Dies ist grundsätzlich sehr erfreulich, zumal einige neue Namen im Ausstellerverzeichnis auftauchten und gerade bei diesem Farbenschlag die Entwicklung in den letzten Jahren etwas abgeflacht war. Vielleicht hatte man mit Blick auf einige herausragende Züchter auch etwas kapituliert. In diesem Jahr sah man auf gutem Niveau in allen Zuchten Tiere, die ihre 95 bis 96 Pkt. machten. Während „Form und Fell“ vielfach mit 18,5 und 19 bewertet wurde, gab es in der Kopf- und Rumpfzeichnung deutlich mehr Kritikpunkte. Die Augenringe waren häufig etwas grob und die Seitenflecken etwas zusammenhängend bzw. auch in Relation zum kleinen Körper (Schenkel) etwas grob. Ich hatte den Eindruck -und das gilt im positiven Sinne nicht nur für die Zwergenzüchter-, dass auch etwas weniger schaufertig gemacht worden ist. Das sollte man als positives Signal mitnehmen und tut der Sache keinen Abbruch. Ob man mit 482 Pkt. Rassemeister wird oder mit 487 Pkt. ist letztlich sekundär. Die schönsten Tiere sollten sich halt durchsetzen. Tiere mit relativ gedrungenem, vorne und hinten gleichmäßig breitem Körper und kräftigen Köpfen zeigte Ringo Scheitz. Er wurde dafür mit 7x 19 belohnt und auch das Fellhaar war prima. In der Kopfzeichnung muss sich die Zuchtlinie aber noch deutlich verbessern. Beide Positionen zeigte Altmeister Dieter Heuschele Bestens. Waren es auch „nur“ drei Altrammler und zwei Jahrgangstiere, die er brachte, hatte er stattliche vier v-Tiere! Darunter war der Siegerrammler mit 97 Pkt. Erstmals in diesem Jahr stellte unser sehr geschätzter und beliebter Züchterfreund Horst Gebhardt aus Westfalen diese Rasse aus. „Mecki“ -so ist eigentlich sein Scheckenname- schaffte es mit 481,5 Pkt. auf Anhieb auf den ersten Platz mit feinen Typen und einem recht „unauffälligen“ prima Rassewert. Es waren eben absolut gleichmäßig schöne Tiere! Hervor stach jedoch seine Siegerhäsin (97 Pkt.) mit einem überragenden dichten und fein begrannten Fellhaar. Herzlichen Glückwunsch „Mecki“. Zweiter wurde Louis Sonnabend (481), der ebenfalls erstmals diese Rasse ausstellte! Obwohl einige Tiere formlich noch zulegen könnten, gefielen sie im Fellhaar und auch der Rassewert war prima. Da muss man sicherlich sein v-Tier hervorheben, das dem Siegerrammler nicht nachstand. Diese Erfolge sollten doch für beide „Neulinge“ -auch wenn dazwischen sicherlich mehr als 40 Lebensjahre liegen- eine große Motivation sein. Josef Konrad wurde mit 480,5 Pkt. dritter Rassemeister. Eigentlich wollte er es in diesem Jahr etwas ruhiger angehen lassen, aber der Scheckenvirus lässt sich natürlich auch bei ihm nicht ersticken.

 

Leider wurden nur 34 Zwergschecken, blau-weiß, ausgestellt. Dabei muss ich die recht durchschnittlichen Urteile der Preisrichter absolut teilen. Die beiden v-Tiere als Sieger waren dabei auch völlig „ausgereizt“. Man braucht dazu nur die Bilder der Siegertiere der beiden letzten Jahre einmal zu vergleichen, um auch die Unterschiede in der Spitze zu sehen. Ich möchte damit nicht das züchterische Engagement oder gar die Liebe zur Rasse- und Farbvielfalt kritisieren, aber auf der bedeutendsten Schau für Scheckenzüchter geht es nun mal in erster Linie um Qualitätsvergleiche. Besonders auffallend war, dass nur ein Tier, nämlich die Siegerhäsin von Inge Wiegner (97) eine „15“ in der Kopfzeichnung bekam. In der Rumpfzeichnung wurde diese Note nicht vergeben und auch die 14,5 sah man nur fünfmal. In Körperform, Typ und Bau gab es auf den Urkunden keine deutlichen Kritiken und ein Drittel der Tiere bekam die „19“. Es gilt allerdings die Kopfform noch zu verbessern, denn recht viele Tiere hatten kaum die gewünschte Stirnbreite und noch recht spitze und längliche Schnauzpartien. Dies galt jedoch nicht für den Siegerrammler von Ringo Schmitz, der in Form, Fell und Farbe überzeugte und 97 Pkt. machte. Die Rassemeisterschaft sicherte sich Jens Bauer mit 479 Pkt. Er zeigte wohl in Kombination von Fellhaar und Farbe die besten Tiere. Mit 477,5 folgte Inge Wiegner vor Heinz Schuh mit 477 Pkt. Auch Ulrich Schneemann hatte einige schöne Rassevertreter.

 

Die schon im vergangenen Jahr festgestellte deutlich positive Entwicklung der immerhin mit 66 Tieren vertretenen Zwergschecken, havannafarbig-weiß, hielt auch in diesem Jahr an. Es gelingt ferner auch immer mehr, die Typen standardgerecht zu vereinheitlichen, wenngleich natürlich immer noch gelegentlich vorstehende Hüftknochen oder schmaler Bau kritisiert wurde. Dies tat dem Gesamtbild keinen Abbruch. Auch das elastische kurze Fellhaar war in einigen Zuchten prima ausgeprägt. Allen voran setzte Thomas Hengeler mit 2x 19,5 ein Zeichen. Im Übrigen machten die beiden Tiere auch vorzügliche 97 und 97,5 Pkt! Ferner sah man in diesem Farbenschlag ausgesprochen intensive dunkelbraune Farbe mit gutem Glanz. Hier überragten die Tiere des Drittplatzierten Jens Günther (480,5) nicht zum ersten Male und bekamen 8x 15! Altmeister Heinrich Richly glänzte in seiner Zucht mit einem „wahren Knaller“. Sein Siegerrammler machte mit stattlichen 98 Pkt. und dem Traum-Rassewert von 15/15/15 den Sieger. Und wer diesen Typen auf dem Tisch gesehen hat, hätte auch nichts gegen eine 19,5 in Pos 2 gesagt! Mit 481 Pkt. wurde er zweiter Rassemeister. Erstmals gewann Barbara Schneemann mit prima 483,5 Pkt die Meisterschaft und zeigte praktisch in jeder Position das ein oder andere hervorragende Tier mit allgemein positiver Tendenz zum Fellhaar und der Farbe. Aber auch die beiden von Dieter Heuschele ausgestellten Tiere müssen mit 97,5 Pkt. und 98 Pkt. bei der Siegerhäsin deutlich herausgestellt werden und waren einfach nur Klasse… so wie man sie von einem Altmeister namens Dieter Heuschele fast erwartet!

 

Bei den Zwergschecken, thüringerfarbig-weiß, durfte man eigentlich das Traumergebnis des Vorjahres nicht erwarten. Es trat bei den 19 Tieren, die von drei Züchtern ausgestellt wurden auch nicht ganz ein und war trotzdem sehr zufriedenstellend, denn alle drei Züchter erzielten Punktzahlen von 96 und mehr. Vor allem bei Günter Haußler sah man mehrere Tiere, die mit „19/19“ anfingen und über eine hervorragende Kopfzeichnung und Farbe verfügten, so dass 482 Pkt. die Rassemeisterschaft bedeuteten. Neben diesen Merkmalen war sein Sieger (97) auch ein ausgesprochen prima Typ mit tollen Kopf- und Ohrstrukturen. Auch Wolfgang Knuth als Zweiter in der Meisterschaft (477,5) zeigte ein v-Tier und Florian Rolf hatte zwei Tiere, die Hoffnung wecken, dass es mit dem Farbenschlag positiv weiter geht, wenn sich noch ein paar Züchter anschließen.

 

Den Abschluss bildeten in diesem Jahr 59 Zwergschecken, dreifarbig. Die meisten Tiere lagen im Gewischt bei 1,6 bis 1,7 kg. Gerade in diesem Farbenschlag sah man nur recht wenige Tiere, die nur soeben die 1,4 kg überschritten. Auch sind prima Ohrstrukturen gut verbreitet. Dennoch fiel in diesem Jahr auf, dass selbst in den Spitzenzuchten Tiere mit Mängeln im Bau kritisiert wurden und nicht selten sah man die „18“. Allerdings zeigte hier wie schon im vergangenen Jahr Volker Günther prima Tiere. Auch im Fellhaar und farblich stellten sie die Spitze dar. Sattes Gelbrot und Schwarz war eine Augenweide. So bestach auch sein Siegerrammler mit 97,5 Pkt. Die Tiere von Hermann Höflich als Zweiter (481,5) und von Klaus Dickhus als Dritter waren recht ausgeglichen und setzten mehrmals ein Ausrufezeichen in der Kopf- und Rumpfzeichnung. Von Volker Weppler überzeugte nicht nur die Siegerhäsin 97,5 Pkt. Seine Tiere hatten beste Fellhaarstrukturen, ebenso wie die von Otmar Pötz. Neben den Genannten stellte die ZGM Scholl/Zeutzheim ein v-Tier.

 

Ausblick:

 

In der sonntäglichen kurzen Versammlung fiel die „Manöverkritik“ für die abgelaufene Schau sowohl für die Ausstellungsleitung, die noch nie zuvor eine solche Schau hatte, sowie für das große Helferteam sehr positiv aus. Da konnte Werner Winkens als rheinischer Ausstellungleiter für die nächstjährige Schau am 12./13. Okt. 2019 in der Messe in Rheinberg -Vielen bekannt von der BRS 2011- nur die Hoffnung äußern, dies mit seiner Mannschaft ähnlich gut zu machen.

 

Werner Winkens

 

Katalog 44. Überregionale Scheckenclubvergleichsschau 2018
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